UZE Mobility: Daten befeuern Verkehrswende

Zur Mobilität der Zukunft haben die Menschen und die verschiedenen Interessengruppen unterschiedliche Vorstellungen. Allen gemein ist, dass wir die Verkehrsmittel schnellstmöglich von Schadstoffen befreien müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es umfliegende Taxis, faltbare Motorräder aus dem 3D-Drucker oder autonome Mini-Busse geht. Doch die herkömmlichen Verbrenner durch saubere Antriebsformen auszutauschen, darf nicht die einzige Antwort sein. Wir müssen auch zusehen, dass der Verkehr sicherer, effizienter und vor allem weniger wird.

 

PEM Motion Team working on UZE Mobility hardware

Doch wie gelingt die Verkehrswende am besten?

Die wichtigste Quelle für die Antworten auf all die Fragen rund um die Mobilitätswende produzieren wir bereits heute schon in großen Mengen. Es werden die Daten sein, welche der Verkehr und einzelne Fahrten produzieren. Diese anonymisierten Mobilitätsdaten liefern viel mehr als „nur“ Erkenntnisse darüber, wie Verkehrsplaner den Verkehr in den Städten orchestrieren bzw. aus der Stadt rausziehen können.

 

Kostenlose Weltreise mit einer App

Diese enormen Datenmengen ermöglichen auch völlig neuartige Geschäftsmodelle, mit denen man den Umstieg der Unternehmen, der öffentlichen Verkehrsbetriebe oder der Verbraucher auf grüne Mobilität subventionieren und damit beschleunigen kann. Diese neuen milliardenschweren Geschäftsmodelle könnten es sogar ermöglichen, mit einer einzigen App komplett kostenlos durch eine Stadt oder gar um die ganze Welt zu reisen. Zudem füttern diese Daten die Künstliche Intelligenz autonomer Fahrsysteme, um das führerlose Fahren sicherer zu machen.

 

UZE Mobility founders DR. DR.-ING. ALEXANDER N. JABLOVSKI and SEBASTIAN THELEN

Quantensprung der Mobilität

Der Quantensprung aller Innovationen wird aber erst kommen, wenn man alle Ideen auf einer Meta-Plattform zusammenführt. Heute haben wir zahllose Produkte, Konzepte und Projekte, die die Mobilität verbessern sollen. Jedoch sind viele dieser Ideen Insellösungen.

Daher entwickelt UZE Mobility eine Open-Innovation-Plattform mit App-Store-Charakter, um all diese Lösungen auf dieser Meta-Plattform zusammenzuführen. Auf dieser offenen Daten-Plattform können Städte, Forscher, Startups und Konzerne eigene oder gemeinsame Mobilitätslösungen entwickeln, testen und schließlich auf die Straße bringen. Dasselbe gilt auch für neue datenbasierte Geschäftsmodelle z. B. in den Bereichen Logistik, Handel und Versicherungen, die ebenfalls genutzt werden können, um saubere Mobilität perspektivisch kostenlos anbieten zu können.

 

Sicherheit standardisieren

Dies bringt für die jeweiligen Anbieter eine Reihe von Vorteilen mit sich. Zum einen kann man so Standards und Technologien beschleunigen, die die Sicherheit all dieser Daten und der digitalen Prozesse gewährleisten. So nutzt UZE Mobility heute schon die fälschungssichere Blockchain-Technologie beim Verleih von Fahrzeugen. Mittels dieser Schlüsseltechnologie können alle vertraglichen Themen und nötigen Dokumentationen wie die Zugriffsrechte auf die Fahrzeuge, die Abrechnungen von Parkgebühren oder auf Fahrtenbücher rechtssicher gemanagt werden.

Inkubator der Mobilität

Zum anderen können die verschiedenen Anbieter ihre Produkte auf dieser offenen Plattform Stresstests unterziehen. Wie gut werden sie angenommen und wie gut funktionieren sie im Kontext mit anderen Konzepten? Darüber hinaus können neue Verkehrsmittel und andere Lösungen wie beispielsweise aus den Bereichen Software oder Energieversorgung stets weiterentwickelt und über diese Plattform profitabel betrieben werden.

Diese Art Innovationswettbewerb wird – so sind wir sicher – die besten Mobilitätskonzepte auf die Straße bringen. Und zwar nicht, weil sie so fortschrittlich und technisch ausgereift sind, sondern weil sie von den Menschen angenommen werden. Die besten Technologien bringen nichts, wenn sie nicht genutzt werden.

 

Kooperieren statt konkurrieren

Eine solche offene Innovations-Plattform erfordert ein Umdenken vom Konkurrieren hin zum Kooperieren. Erst wenn wir die Scheuklappen des Konkurrenzgedankens ablegen, eröffnen sich auf einer solchen Meta-Mobilitäts-Plattform völlig neue Möglichkeiten, um Produkte weiterzuentwickeln und Einnahmen zu generieren, an die man heute noch gar nicht denkt.

 

DR. DR.-ING. ALEXANDER N. JABLOVSKI CEO & Co-Founder

Das Google der Straße

Beispielsweise arbeiten wir an einer Super-Mobilitäts-App, mit der die Menschen alle in einer Stadt verfügbaren Mobilitätsangebote nutzen können. Im Unterschied zu vergleichbaren Angeboten wollen wir saubere Mobilität kostenlos anbieten. Um dieses Ziel erreichen zu können, haben wir mit UZE ADS mobiles Geomarketing in Echtzeit entwickelt. Die mobile Außenwerbung der UZE-Fahrzeuge passt sich ihrer Umgebung automatisch an. So können Menschen gezielt auf lokale Angebote hingewiesen werden wie beispielsweise Verkaufsaktionen von Händlern.

Unternehmen könnten mit UZE ADS heute schon interessen- und straßengenaue Werbung schalten – am Fußballstadion gibt es Werbung für Trainingsanzüge und in Villenvierteln für Luxusuhren.

Dank der Blockchain-Technologie wiederum wird Außenwerbung für die Unternehmen mess- und kalkulierbarer. Ähnlich wie bei den Google Anzeigen zahlen die Werbekunden nach dem Prinzip „Pay by View“.

Zudem können Flottenmanager aber auch der öffentliche Personennahverkehr mit unseren UZE AD-KIT-Systemen für verschiedene Fahrzeugtypen Werbeeinnahmen generieren, um ihre Fahrzeug- bzw. Fuhrparkkosten zu reduzieren. Mit unseren UZE ADS und AD Kits stoßen wir auch schon international auf offene Türen. Mit den eingenommenen Geldern lassen sich so Ticketpreise gegen Zielgröße Null Euro und Kosten für neue saubere Antriebe finanzieren.

Neben dem Geomarketing in Echtzeit sind weitere datenbasierte Geschäftsmodelle in den Bereichen Versicherungen, Handel oder Wartung öffentlicher Infrastruktur und urbaner Logistik denkbar. Dabei entscheiden die Nutzer, deren Daten wir anonymisiert sammeln, ob ihre Daten verkauft werden dürfen.

 

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