„Humanotop Aldea“: RWTH-Akteure suchen Unterstützung für nachhaltiges Dorf in Spanien

„Humanotop Aldea“: RWTH-Akteure suchen Unterstützung für nachhaltiges Dorf in Spanien

Die Aachener Initiative „Humanotop“ hat mit zahlreichen Studierenden und Professionals der RWTH Aachen ein umfassendes Nachhaltigkeitsprojekt in einem verlassenen spanischen Dorf in die Wege geleitet. Das Vorhaben mit dem Namen „Humanotop Aldea“ soll in kurzer Zeit eine kleine, zukunftsorientierte Siedlung hervorbringen. Geplant sind umweltfreundliche Gebäude, eine autarke Energiegewinnung aus ausschließlich erneuerbaren Quellen, eine regenerative Landwirtschaft und andere Maßnahmen, die ein nachhaltiges Lebensumfeld gewährleisten. Das Mutterprojekt „Humanotop“ stammt aus dem Verein „Ingenieure retten die Erde“, der von Professor Achim Kampker, Inhaber des RWTH-Lehrstuhls für „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) und einstiger CEO der StreetScooter GmbH, gegründet wurde.

 

„Wir müssen globale Bedrohungen wie den Klimawandel und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, aber auch
moderne urbane Herausforderungen wie Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung jetzt durch innovative und mutige
Konzepte angehen“,

betont Professor Achim Kampker

Unterstützung erfährt das Projekt indes von der Initiative „Bauhaus der Erde“ von Hans Joachim Schellnhuber. „Das ‚Humanotop Aldea‘ zeigt, wie sich die Idee vom ‚Bauhaus der Erde‘ in einer geografisch-kulturellen Wirklichkeit umsetzen lässt“, sagt der renommierte Klimaforscher.

Das ehrenamtliche „Humanotop Aldea“-Team vereint Akteure aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Umweltingenieurwissenschaften und Nachhaltigkeitsmanagement miteinander. Ihre gemeinsamen Konzepte sollen mit Partnern aus Industrie und Forschung in einem der vielen leerstehenden und „Abandonadas“ genannten Dörfer Spaniens umgesetzt werden, wo in den vergangenen Jahrzehnten eine hohe Abwanderung aus den ländlichen Regionen stattgefunden hat. Die Anforderungen an das nachhaltige Dorf wurden zuvor in einer studentischen Abschlussarbeit definiert. Derzeit läuft die Suche nach einem passenden Standort: Bis Mitte 2022 will das Team ein etwa 40 Hektar großes Grundstück erwerben.

Das ehrenamtliche „Humanotop Aldea“-Team vereint Akteure aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Umweltingenieurwissenschaften und Nachhaltigkeitsmanagement miteinander. Ihre gemeinsamen Konzepte sollen mit Partnern aus Industrie und Forschung in einem der vielen leerstehenden und „Abandonadas“ genannten Dörfer Spaniens umgesetzt werden, wo in den vergangenen Jahrzehnten eine hohe Abwanderung aus den ländlichen Regionen stattgefunden hat. Die Anforderungen an das nachhaltige Dorf wurden zuvor in einer studentischen Abschlussarbeit definiert. Derzeit läuft die Suche nach einem passenden Standort: Bis Mitte 2022 will das Team ein etwa 40 Hektar großes Grundstück erwerben.

Der gemeinnützige Verein, in dem vor allem Studierende ehrenamtlich an den Konzepten für eine nachhaltige urbane Zukunft arbeiten, sucht derzeit finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder privaten Sponsoren. Kontakt- und Spendenmöglichkeiten sind unter www.humanotop.earth abrufbar.

Weitere Informationen:

Humanotop: https://humanotop.earth

Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) – RWTH Aachen University: www.pem.rwth-aachen.de